Fahrten in die Bretagne
Internationales GEMO-Treffen in der Bretagne
Im Rahmen eines internationalen GEMO-Treffens am 29. November 2025 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus den Niederlanden, Italien, Belgien, der Schweiz, Frankreich und Deutschland zusammen. Die Vorsitzende aus Großbritannien war Online zugeschaltet.
Ziel des Treffens war der fachliche Austausch zur Zucht, Erhaltung und Präsentation der Ouessantschafe sowie die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit.
Berichte aus den einzelnen Ländern
Jedes teilnehmende Land stellte in einer kurzen Präsentation vor, welche Aktivitäten im vergangenen Jahr stattgefunden haben (z. B. Seminare zur Schafbeurteilung),
Wie viele Ouessantschafe gehalten werden und wie viele Mitglieder die jeweiligen Organisationen zählen.
Dabei zeigte sich ein sehr unterschiedliches Bild:
- Niederlande: Durchführung von zwei Ausstellungen im laufenden Jahr
- Frankreich: Keine Ausstellungen aufgrund der Blauzungenproblematik
- Schweiz: Grundsätzlich keine Ausstellungen wegen sehr hoher Gesundheitsauflagen
- Belgien: Eine Ausstellung mit großer Unterstützung durch die belgische Regierung, insbesondere im Zusammenhang mit Maßnahmen gegen Blauzunge
Positiv hervorgehoben wurde, dass Aufnahmen von Tieren aus anderen Nationen in das französische Zuchtbuch grundsätzlich möglich sind, was neue Perspektiven für die internationale Zuchtarbeit eröffnet.
Das „Écomusée de la Bintinais“ in Rennes wo das Treffen stattfand stellte nach dem gemeinsamen Mittagessen einen rassetypischen Bock und ein weibliches Tier zur Beurteilung zur Verfügung. Danach stand noch der Besuch der wunderschönen Tiere im Écomusée an.
Bereits jetzt stehen wichtige Termine für die kommenden Jahre fest:
- Januar: Geplantes Online-Meeting
- Februar 2026: 50-jähriges Jubiläum der GEMO
- 19.–20. September 2026: Internationales GEMO-Treffen
- 2026: GEMO-Treffen in der Schweiz
Im Rahmen des Treffens bestand noch die Möglichkeit am nächsten Tag drei unterschiedliche Zuchtbetriebe zu besuchen:
- Nicolas Lefébure betreibt seit rund 14 Jahren Landschaftspflege mit Ouessantschafen und Belle-Île-Schafen. Sein Bestand umfasst knapp 90 Tiere, davon etwa 65 Ouessants. Die Tiere waren optisch ansprechend, sind jedoch aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft für die eigene Zuchtarbeit nicht relevant.
- Olivier Phelion hält zwei Deckgruppen mit jeweils fünf Schafen. Der Bestand wurde 2020 gegründet und basiert auf verschiedenen älteren Ursprüngen, unter anderem auf Tieren aus dem Écomusée. Die Haltung erfolgt überwiegend in sogenannter „Gartenhaltung“.
- Château de la Cour: Eine historische Schloßherde mit multi-nationalem Ursprung, weißen und schwarzen Tieren, insgesamt etwa 45 Schafe. Aktuell gibt es einen hohen Bockbestand; im kommenden Jahr sollen Böcke zur Schlachtung entnommen werden. Der Bestand wurde 1942 oder 1952 gegründet (genaues Datum wird noch geklärt). Vor etwa 20 Jahren fand ein Austausch mit Thomas Szabo statt, ansonsten war der Bestand weitgehend geschlossen. Eine weitere Klärung zur damaligen Bocklinie ist geplant.
Zwischendurch besuchten wir noch eine historische Burganlage und eine Creperie.
Die Gastfreundschaft war außerordentlich. Die Präsidentin des Französischen Ouessantschaf Vereins (GEMO), Monique Brillet-Abbé hat hier wirklich außerordentliches geleistet. Auch die sprachlichen Barrieren wurden durch die gemeinschaftlichen Übersetzungen zwischen allen Teilnehmern souverän gemeistert. Ich bin mir sicher, daß alle Teilnehmer noch lange in Erinnerungen schwelgen.






GEMO Concours National 2019
Am 21.09.2019 fand der Concours National, die Ausstellung der französischen Züchtervereinigung Groupement des Éleveurs de Moutons d’Ouessant (GEMO), in der l’Arche de la Nature au Mans im Nordwesten Frankreichs, statt. Armin Bergmann, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Ouessantschaf Deutschland e. V., war in diesem Jahr auf Einladung der GEMO als Jury-Mitglied dabei.
Am Freitagnachmittag erreichten die ersten Züchter den Veranstaltungsort, so dass frühzeitig mit dem Messen und Wiegen der Tiere begonnen werden konnte. Nachdem alle angereisten Schafe in den Buchten ihrer Besitzer untergebracht worden waren, ging es für alle Mitglieder der GEMO und die deutschen Gäste in ein nahegelegenes Restaurant, um dort gemeinsam zu Abend zu essen. Mit Händen und Füßen und einem Mix aus englischen und französischen Wörtern war es möglich, sich über verschiedene Themen rund um das Ouessantschaf auszutauschen. Dabei entstand unter anderem eine Diskussion über die geringe Größe einiger Ausstellungstiere.
Am Samstagvormittag brachten die restlichen Züchter ihre Tiere auf das Ausstellungsgelände, so dass beim Messen und Wiegen der Schafe viele Hände mit anpacken konnten. Auch fand sich noch Zeit für den Austausch unter den Züchtern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen der GEMO Mitglieder und ihrer Gäste ging es schließlich zum finalen Teil, der Bewertung der Ouessantschafe.
Die Schafe wurden nach Geschlechtern, Farben und dem Alter gruppiert und in den Ring gebracht. Die dreiköpfige Jury hatte dabei keine leichte Aufgabe. Aus teilweise recht großen Gruppen, die potentiellen Sieger herauszusuchen. Sommerlich warme Temperaturen und der Mangel an Schattenplätzen machten die Arbeit von Armin Bergmann und seinen zwei Jurykollegen wahrlich nicht leichter.
Auch hierbei funktionierte die völkerübergreifende Kommunikation hervorragend, und so konnten in jeder Gruppe die entsprechenden Plätze an ausnahmslos gute Zuchttiere vergeben werden. Am frühen Abend fand schließlich die Siegerehrung statt, auf der unter anderem der „Jurypreis“ verliehen wurde. Bei der GEMO vergibt die Jury in Frankreich in jedem Jahr einen separaten Preis für eine bemerkenswerte Leistung, Eigenschaft oder Tätigkeit rund um die Rasse. In diesem Jahr ging der Preis an die Besitzerin einer Gruppe ganz außergewöhnlich braver Schafe, die beim Messen mustergültig Leinen führig waren.
Nach einem langen, sehr sonnigen Tag ging es im Anschluss an die Veranstaltung erneut geschlossen mit den Mitgliedern der GEMO in ein Restaurant, um den Abend dort ausklingen zu lassen.
Vielen herzlichen Dank gebührt der GEMO für ihre Gastfreundschaft! Die Heimreise am Sonntagmorgen ließ das Wochenende leider viel zu schnell vorbei gehen.






GEMO Nationalausstellung 2018 in Le Dresny
Der Text und die Fotos wurden freundlicherweise von Jürgen Schneider zur Verfügung gestellt.
Am Samstag, dem 08. September, fand in Plessé-Le Dresny im Département Loire-Atlantique die diesjährige Nationalausstellung des französischen Ouessant-Zuchtverbandes GEMO statt. Das Département Loire-Atlantique gehört heute zur Region Pays de la Loire. Aus historischer Sicht handelt es sich jedoch um ein bretonisches Département und die Mehrheit der Bewohner befürwortet auch heute noch eine Wiedereingliederung in die Bretagne. In der Ortschaft Le Dresny findet alle vier Jahre ein bedeutendes Fest zu Ehren und zur Erhaltung des Vache Nantaise statt. Das Nantaise ist eine alte robuste Rinderrasse aus der Region, die auf den unterschiedlichsten Böden, u. a. auch auf Feuchtwiesen, gehalten werden konnte und sowohl wegen ihrer Arbeitskraft, ihres Fleisches als auch ihrer Milch geschätzt wurde. Auf dem Fest werden neben dem Vache Nantaise regelmäßig auch andere historische und schützenswerte Nutztierrassen aus dem Westen Frankreichs präsentiert. Das mehrtägige von vielen tausend Menschen besuchte Fest stellt mit seinen zahlreichen Begleitveranstaltungen (u. a. Darstellungen historischer Ackerbaumethoden mit Zugochsen, Baumstammrücken mit schweren Arbeitspferden, Hütehunde im Einsatz, Darstellungen nachhaltiger Anbaumethoden, Musik- und Tanzevents und viel leckerem Essen) ein echtes Highlight in der Region dar.
Diesen angemessenen Rahmen nutzt regelmäßig auch die GEMO um in Le Dresny die Rasse Ouessant zu präsentieren und ihren Concours abzuhalten. Immerhin handelt es sich bei dem Ouessant um eine alte bretonische Schafrasse. Da dieses französische Züchtertreffen auch immer wieder gerne von Ouessant-Züchtern aus dem Ausland besucht wird, sieht die GEMO in dem Concours auch ein wichtiges Element zur Erhaltung der Rasse. In diesem Jahr besuchten Ouessant-Freunde und Züchter aus Belgien, Italien und Deutschland das Treffen. Die deutsche AG (Arbeitsgemeinschaft zur Erhaltungszucht des bretonischen Ouessantschafes) nutzte die Tour in die Bretagne darüber hinaus um einige befreundete bretonische Züchter zu besuchen. Aus Italien begleitete uns unsere Komplizin Steffi, der wir nicht nur für ihre hervorragende Unterstützung bei den Übersetzungen sehr dankbar sind.
Insgesamt nahmen 17 Züchter mit zusammen 165 Tieren an dem Concours teil. Dabei handelte es sich um 121 schwarze Ouessants und um 42 weiße. Darüber hinaus waren zwei Tiere anwesend, die als autres couleurs (andere Farben) geführt wurden. Dabei handelte es sich um einen Bock der Variante noir décoloré (gris/grau/faded) und um ein weibliches karamellbraunes (braun) Tier. Der Bock wurde, seiner Grundfarbe entsprechend, im Wettbewerb den schwarzen Böcken zugeordnet. Die braune Aue nahm nicht am Wettbewerb teil.
Die teilnehmenden Züchter stammten aus den folgenden Herkunftsregionen: Bretagne (inkl. historische Bretagne): 13 Züchter, Hauts-de-France: 2 Züchter, Normandie: 1 Züchter, Nouvelle-Aquitaine: 1 Züchter. Dieses Bild entspricht durchaus der geographischen Verteilung der Spitzenzuchten in Frankreich. Sie sind, neben Zuchten im Département Nord (Region Hauts-de-France) und im Département Eure (Region Normandie) mehrheitlich in den bretonischen Départements ansässig.
Die Ouessants wurden während des Concours in Buchten untergebracht, die zum Schutz vor der kräftigen Sonne mit Schilflagen abgedeckt waren. Zu sehen ist die Bucht der schwarzen Böcke eines Züchters aus dem Département Finistère, Bretagne. Seine schwarzen Jährlingsböcke weisen Größen zwischen 42 cm und 44 cm auf. Der ausgestellte schwarze Altbock ist 47 cm groß.
Die Schattenplätze waren höchst willkommen. Hier ein Blick in die Bucht eines Züchters aus dem Département Loire-Atlantique ist. Bretagne. Seine ausschließlich aus weißen Tieren bestehende Zucht umfasst nur wenige Tiere. Dennoch konnten Ouessants aus seiner Zucht in der Vergangenheit immer wieder Spitzenplätze auf den Züchtertreffen belegen.
Traditionell beginnt der Wettbewerb bei jedem Concours mit der Präsentation der weißen Jährlingsböcke. Den Prix d’honneur in dieser Klasse, in der nur wenige Tiere ausgestellt wurden, gewann der vorne links zu sehende 42 cm große Jährling aus einer Zucht aus dem Département Loire-Atlantique, hist. Bretagne. Noch während der Präsentation der weißen Jährlingsböcke wurden bereits am Rande des Ringes weiße Altböcke bereitgestellt. Der in der Bildmitte zu sehende, auch 42 cm große Altbock mit der Wettbewerbs-Nr. 149 gewann dann wenig später den 1er Prix. Er stammt aus einer Zucht aus dem Département Eure, Normandie.
Eine Detailaufnahme zu Schwanzformen bei einigen weißen Altböcken. Wünschenswert ist im Allgemeinen ein Schwanz, der in seiner Länge das Sprunggelenk nicht überragt, sondern möglichst kürzer ist. Ob die Schwanzspitze nur kurze Haare aufweist und somit eher spitz ausläuft, oder ob sie deutlich bewollt ist, das ist vom Rassestandard nicht ausdrücklich geregelt. Dieses Kriterium spielt bei der Beurteilung der Tiere in Frankreich keine Rolle.
Die Aufnahme zeigt diejenigen Böcke, die während des Wettbewerbes der weißen Altböcke in die engere Auswahl für eine Prämierung gekommen sind. Aus dieser Gruppe wählte die Jury dann die Siegertiere der Klasse aus. Der Prix d’honneur, die höchste mögliche Prämierung in einer Klasse, ging für einen 45 cm großen Altbock an einen Züchter aus dem Département Finistère, Bretagne.
Stellvertretend für die Präsentationen der weißen Auen möchte ich dieses Bild von dem Wettbewerb der weißen Jährlingsauen zeigen. Zu sehen ist im Vordergrund eine 41 cm große Jährlingsaue aus dem Bestand des Parc Naturel Régional d’Armorique, Département Finistère, Bretagne. Beide Spitzenprämierungen bei den Klassen der weißen Auen gingen an zwei verschiedene Züchter aus dem Département Loire-Atlantique, hist. Bretagne.
Die Wettbewerbe der schwarzen Ouessants begannen mit der Präsentation der Jährlingsböcke. Insgesamt wurden in dieser Klasse 21 Tiere vorgestellt, die hier in einer Übersichtsaufnahme zu sehen sind. Es zeigte sich, dass die Jährlinge sich als sehr unterschiedlich in ihrer jeweiligen Entwicklung erwiesen. Sicherlich waren, neben vielversprechenden Jährlingsböcken, auch Tiere darunter, die in der Gefahr sind zu groß zu werden. Vorne links erkennt man das einzige auf dem concours anwesende Ouessant der Farbvariante noir décoloré (gris/grau/faded). Die graue Wollfarbe entsteht dabei aufgrund eines genetischen Effektes, der die ursprünglich zugrunde liegende schwarze Farbe der Wollfasern bereits im ersten Lebensjahr ausdünnen und vergrauen lässt. Wächst dieses graue Flies im Laufe des Jahres, bleichen die Spitzen der Wollfasern in der Regel in eine Art graubraun aus. Diese Farbvariante ist von dem sogenannten gris de l’âge (altersgrau) zu unterscheiden, das, bei einigen Tieren, erst im späteren Verlauf des Lebens auftreten kann.
Ein Moment während des Wettbewerbes der schwarzen Jährlingsböcke. Der Prix d’honneur in dieser Klasse ging für einen 41 cm großen Jährling an einen Züchter aus dem Département Loire-Atlantique, hist. Bretagne. Auch die Tiere auf den beiden nachfolgenden Platzierungen wiesen vergleichbare Wiederristhöhen auf: 42 cm und 41 cm.
Diese Übersicht zeigt einen Teil der schwarzen Altböcke während ihrer Präsentation. Auch in diese Klasse wurden 21 Tiere im Ring vorgestellt. Der hinten rechts zu sehende Altbock weist ein altersgraues Flies auf.
Einige markante Gesichter von Böcken dieser beeindruckenden Klasse im Detail.
Mit dem Prix d’honneur bei den schwarzen Altböcken wurde schließlich der links zu sehende Bock ausgezeichnet. Das nur 40 cm große Tier stammt aus einer Zucht aus dem Département Eure, Normandie. Der Bock zeichnet sich neben seiner geringen Größe auch durch seine hervorragende Rückenlinie und Beinstellung sowie durch seinen kurzen Schwanz und seine Vliesfarbe aus. Die Böcke auf den weiteren Platzierungen maßen bereits 44 cm und 45 cm. Für ausgewachsene Böcke sind das ebenfalls sehr präsentable Wiederristhöhen.
In der 20 Tiere starken Klasse der schwarzen Jährlingsauen ging der Prix d’honneur für ein 40 cm großes Tier an einen Züchter aus dem Département Finistère, Bretagne. Zu sehen ist eine Momentaufnahme vom Wettbewerb der 2 bis 5-jährigen Auen, bei der 32 Tiere ausgestellt waren. Hier wurde der Prix d’honneur für eine 42 cm große Aue an einen Züchter aus dem Département Loire-Atlantique, hist. Bretagne, vergeben. Ein Novum während des diesjährigen concours in Le Desny war die Präsentation von Auen, die 6 Jahre oder älter waren in einer gesonderten Klasse. Hier sollte bei der Beurteilung die Konstitution von Tieren mit einem höheren Alter in Mittelpunkt stehen. Sowohl den 1er Prix als auch der 2ème Prix in dieser Klasse erhielt ein Züchter schwarzer Ouessants aus dem Département Côtes-d’Armor, Bretagne. Ein Prix d’honneur wurde nicht vergeben.
Eine Aufnahme vom Wettbewerb couple, der Klasse der Paare. Vorne rechts ist das Prix d’honneur-Paar aus einer Zucht aus dem Département Finistère, Bretagne, zu sehen. Bei dem Bock mit der Wettbewerbs-Nr. 162 handelt es sich um einen 42 cm großen Jährling, der hier in seiner Klasse bereits den 1er Prix gewonnen hatte.
Einer der Höhepunkte eines concours ist die Vergabe des Titels und der Plakette Champions des champions. Dieser Titel wird lediglich unter Tieren vergeben, die in den Vorjahren schon einmal den Prix d’honneur in einer Klasse der erwachsenen Böcke oder Auen gewonnen haben und auch auf dem aktuellen concours anwesend sind.
Den diesjährige Titel Champions des Champions bei den Böcken erlangte der Preisträger des Prix d’honneur des GEMO concour 2017 bei Châteaubriant. Der 46 cm große schwarze Bock auf dem linken Bild stammt aus einer Zucht aus dem Département Loire-Atlantique, hist. Bretagne. Die Züchterin verfügt über einen Bestand, der aus bemerkenswerten alten Linien besteht.
Zum Abschluss des Berichtes noch eine weitere Aufnahme des diesjährigen Champions, nun in seiner Bucht am Ende des concours. Der Bock stammt zu 100 % aus rein bretonischen Linien und weist keine modernen Einflüsse aus dem europäischen Ausland auf.
Vor dem eigentlichen Wettbewerb wurde die Größe aller ausgestellten Tiere ermittelt. Der hier zu sehende weiße Altbock aus einer Zucht aus dem Département Finistère, Bretagne, ist mit 45 cm wünschenswert klein.
Direkt nach dem Messen wurden die Tiere mit ihrer jeweiligen Wettbewerbs-Nr. versehen. Dieser 40 cm große Jährlingsbock stammt aus einer Zucht aus dem Département Côtes-d’Armor, Bretagne.






AG-Besuche in der Bretagne 2017
Der Text und die Fotos wurden freundlicherweise von Jürgen Schneider zur Verfügung gestellt.
Mitglieder der AG (Arbeitsgemeinschaft zur Erhaltungszucht des bretonischen Ouessantschafes) besuchten im Laufe des Jahres 2017 während mehrerer, gemeinsamer Fahrten in die Bretagne den diesjährigen GEMO-Concours sowie eine Reihe von verschiedenen Züchtern der Rasse Ouessant. Wir besuchten u.a. Züchter, die ebenso wie wir auf den Erhalt des traditionellen, bretonischen Typs der Rasse bedacht sind und vertieften dabei die bereits bestehenden Beziehungen bzw. knüpften neue Kontakte. Darüber hinaus besuchten wir Einrichtungen, in denen Zuchtbestände historischer bretonischer Haustierrassen gehalten werden und auch einen landwirtschaftlichen Betrieb, der mit Ouessantschafen die so genannte „Ecopaturage“, die kommerzielle naturnahe Beweidung von Grünflächen betreibt.
Wir sind in der Heimatregion der Rasse Ouessant erneut außerordentlich gastfreundlich aufgenommen worden. Um einen Eindruck von den bretonischen Beständen, die wir besucht haben, zu vermitteln, haben wir hier von jedem Besuch ein Foto mit einem kurzen Kommentar eingestellt. Wir wissen, dass einige Forumsmitglieder, ob nun Herdbuchzüchter oder einfach Liebhaber und Halter der Rasse daran Interesse haben.
Die Arbeitsgemeinschaft strebt den Erhalt und den Ausbau einer Population von Ouessantschafen in Deutschland an, die rein bretonischer Abstammung ist und von den modernen Einflüssen (Glöckchen, schimmel, braun), auch in ihren Stammbäumen, gänzlich unbetroffen ist. Heute, 40 Jahre nachdem die Rasse in der Bretagne vor dem Verschwinden bewahrt werden konnte, stellen Ouessants die diesen Kriterien entsprechen, leider wieder eine gefährdete Minderheit dar.
Juli 2017, Besuch im Parc Naturel Regional d’Armorique, Departement Finistère, Bretagne.
Der Parc verfügt über beeindruckende Bestände der verschiedenen bretonischen Haustierrassen. Der Kernbestand seiner Ouessantherde übernahm der Parc in den 70er Jahren. Die Tiere stammten von dem bretonischen Schloss von Kerguéhennec, aus einer der letzten Schlossherden, die im 20. Jahrhundert dazu dienten, die Grünflächen auf den Wohnsitzen und Familienschlössern einiger Adelsfamilien zu beweiden. Zu sehen sind zwei Böcke aus der Herde.
Juli 2017, Besuch bei einem Züchter im Departement Finistère, Bretagne.
Er züchtet in getrennten Herden schwarze und weiße Ouessants. Das Foto ist ein Schnappschuss von einigen Tieren der Herde der schwarzen Auen. Es läuft das ganze Jahr über ein Bock bei der Gruppe.
Juli 2017, Besuch bei einem Züchter im Departement Côtes-d’Armor, Bretagne.
Hier werden ausschließlich schwarze Ouessants gezüchtet. Der Bestand ist in jüngster Zeit durch den Beitrag eines Bockes aus einer alten historischen Zucht aus Pontanézen im Finistére noch interessanter geworden. Hier ein Blick auf die Bockherde.
September 2017, Besuch des GEMO Concours in Châteaubriant, Departement Loire-Atlantique, historische Bretagne.
Ausstellung von ca. 160 Ouessants in den Farben schwarz und weiß. Zu sehen ist eine Aufnahme, die während der Klasse couple, der Klasse der Paare, entstand.
November 2017, Besuch im Ecomusée du Pays de Rennes, Departement Ille-et-Vilaine, Bretagne.
Das Ecomusée informiert in einem großzügigen Außengelände sowie einem Museumsgebäude über die traditionelle bretonische Landwirtschaft. Es verfügt über z.T. recht große Bestände alter bretonischer Haustierrassen. So verfügt es auch über einen Bestand von weit mehr als 80 Ouessants, die hier ausschließlich in der Farbe schwarz gezüchtet werden. Während unseres Besuches im November waren die Ouessants in fünf seperate Deckgruppen unterteilt. Zudem gab es eine Bockgruppe mit älteren Tieren und eine Gruppe mit Bocklämmern zu sehen. Das Foto zeigt eine der Deckgruppen, die sich eine große Weide mit einer Deckgruppe von Ziegen der Rasse Chèvres des Fossés teilt. Das Ecomusée liegt außerhalb von Rennes und ist immer einen Besuch wert.
November 2017, Besuch bei einer Familie, die einen landwirtschaftlichen Betrieb im Departement Loire-Atlantique, historische Bretagne, betreibt. Neben der herkömmlichen landwirtschaftlichen Tätigkeit, die unter anderem auch die Haltung einer Herde von 400 Fleischschafen umfasst, verfügt die Familie über einen Bestand von mehr als 100 Ouessants in den Farben schwarz und weiß. Die Ouessants werden in der „Ecopaturage“ eingesetzt, der kommerziellen naturnahen Beweidung von Grünflächen. Einsatzgebiete der Herde sind u.a. Grünflächen auf dem großen Umspannwerkwerk von Louisfert sowie Grünflächen bei einem Gaswerk. Das Foto zeigt eine Deckgruppe schwarzer Ouessants. Wer aufmerksam hinsieht, der erkennt, dass in der Deckgruppe zwei Deckböcke laufen. Es handelt sich dabei um die traditionelle Form der Haltung von Deckgruppen, in der mehrere Böcke gleichzeitig zum Einsatz kommen. Hinweis: Es handelt sich um eine reine Gebrauchsherde, nicht um einen Zuchtbestand.
November 2017, Besuch bei einer Züchterin im Departement Loire-Atlantique, historische Bretagne.
Die Züchterin züchtet mehrheitlich in der Farbe schwarz, sie hat aber auch weiße Tiere im Bestand. Mehr als eine Besonderheit ist die Zusammensetzung ihres Bestandes, der aus bemerkenswerten alten Linien besteht. Hier ein Blick auf einige Lammböcke der Herde.
November 2017, Besuch bei einem Züchter im Departement Loire-Atlantique, historische Bretagne.
Zu sehen ist die kleine Herde des Züchters, die in Reinzucht auf alte Linien aus der Gründungszeit der GEMO in den 70er Jahren zurückgeht. Auch hier wird in traditioneller Weise mit mehreren Deckböcken in der Herde gezüchtet. Insgesamt laufen fünf Böcke in der Deckgruppe. Hinweis: Der Züchter beteiligt sich (natürlich) nicht an dem Aufbau eines zukünftigen GEMO-Herdbuches.
November 2017, Besuch bei einem Züchter im Departement Finistère, Bretagne.
Der Wohnort liegt nahe dem Departement Morbihan. Die Zucht besteht aus mehr als 100 Ouessants. Es handelt sich mehrheitlich um schwarze Tiere, aber es gibt auch eine weiße Deckgruppe. Hier wird ausschließlich mit einem Bock pro Deckgruppe gezüchtet. Die Aufnahme entstand im Areal derjenigen Böcke, die in dieser Decksaison nicht zum Einsatz kommen. Es sind einige sehr prächtige Tiere darunter.
Diese letzte Aufnahme entstand bei dem gleichen Züchter im Finistère, nahe dem Morbihan. Zu sehen ist eine seiner Deckgruppen mit schwarzen Ouessants. Leider ist die Abstammung von Tieren aus der Anfangszeit des Bestandes noch unklar. Es bleibt daher offen, ob der Bestand zukünftig in der Erhaltungszucht eine Rolle spielen wird.






GEMO Nationalausstellung 2015 in Le Faou
Der Text und die Fotos wurden freundlicherweise von Jürgen Schneider zur Verfügung gestellt.
Am 26. September 2015 fand im Westen der Bretagne in Le Faou, Département Finistère, die diesjährige Nationalausstellung des französischen Zuchtverbandes GEMO (27. Concours National du MOUTON D’OUESSANT) statt. Die Veranstaltung trug das Motto „Notre biodiversité a du goût!“ (dt. „Unsere biologische Vielfalt hat Geschmack!“). Es wurden lokale Produkte aus der Region angeboten und bretonische Sorten und Rassen vorgestellt. Es gab unter anderem einen Bauernmarkt sowie kulinarische Workshops und es wurden Runde Tische zu verschiedenen Themen abgehalten. Das heißt, es gab in Le Faou sehr leckeres Essen. Der Parc Naturel Régional d’Armorique war maßgeblich an der Ausrichtung und Organisation der Gesamtveranstaltung und auch des GEMO Concours beteiligt. Der Concours fand auf dem historischen Marktplatz, direkt vor dem Bürgermeisteramt von Le Foau statt, einem ehemaligen Hotel.
Insgesamt waren 108 Tiere für den Concours gemeldet. Dabei handelte es sich um 65 schwarze Ouessants, 40 weiße, zwei Tiere der Farbvariante gris bzw. faded und ein braunes Tier. Insgesamt 103 Tiere nahmen schließlich an den Wettbewerben teil. Es waren jedoch weitere Ouessants anwesend und zwar wurden sie am Vormittag der Jury vorgestellt um das CERTIFICAT DE CONFORMITE AU STANDARD zu erlangen. Dabei handelt es sich um ein schriftliches Zertifikat, in dem die GEMO bestätigt, dass das entsprechende Tier dem offiziellen Rassestandard entspricht. Die Jury setzte sich aus vier Richtern, zwei Sekretären und drei Richteranwärtern zusammen. Als Vertreter einer nicht-französischen Zuchtorganisation war der Vorsitzende des deutschen IGOU e. V. als Richter eingeladen.
Entsprechend der Tradition begann nach dem Mittagessen der Concours mit der Präsentation der erwachsenen weißen Böcke. Aus dieser Kategorie wurden sechs Tiere vorgestellt. Die Aufnahme zeigt drei der Konkurrenten. Führt man sich vor Augen, dass es sich bei mindestens 90% der Ouessantschafe in Frankreich um Tiere mit schwarzer Vliesfarbe handelt, dann wird deutlich, dass die weißen Tiere auf den Concours zahlenmäßig überrepräsentiert sind. Diese Zahlenverhältnisse auf den Concours sind schon seit vielen Jahren zu beobachten und sind darin begründet, dass mehrere Züchter unter den Spitzenzüchtern neben den schwarzen auch weiße Ouessants züchten. Und an den Concours nehmen in erster Linie die Spitzenzüchter des Landes teil.
Unter den erwachsenen weißen Böcken fiel schnell das Tier mit der Nr. 94 ins Auge. Er gewann dann auch aufgrund seines ausgewogenen Körperbaus überzeugend den Prix d’Honneur, Größe 45 cm.
Anschließend wurden in der nächsten Kategorie insgesamt sieben weiße Jährlingsböcke vorgestellt.
Der Prix d’Honneur in der Kategorie der weißen Jährlingsböcke wurde für den Bock (41cm) auf der linken Aufnahme vergeben. Das Tier wird auf dieser Aufnahme von einer Besucherin präsentiert. Bei den ersten Dreien unter den weißen Jährlingsböcken ließen sich kaum große qualitative Unterschiede ausmachen. Ausschlaggebend für die Juryentscheidung waren feine Unterschiede in der Beinstellung der Tiere.
An der Präsentation der erwachsenen weißen Auen nahmen 19 Tiere teil.
Im Kreis der Jury. Die Richter haben die drei erwachsenen weißen Auen mit den vorteilhaftesten Körpermerkmalen ausgewählt. Die Jury muss sich nun auf die jeweilige Platzierung der drei Auen einigen. Der Prix d’Honneur ging schließlich an das hier in der Mitte zu sehende Tier, 43,5 cm. Ein sehr kompaktes Schaf mit breiter Brust. Dieser Umstand war eher entscheidend für die gute Platzierung dieses Tieres als die Größe der Aue. 1er Prix: die Aue im Vordergrund, 45 cm. Diese Aue wies in ihrer Qualität nur eine geringe Distanz zur Erstplazierten auf. 2ème Prix: 40 cm.
In der Kategorie der weißen Jährlingsauen wurden lediglich fünf Tiere vorgestellt. Die Aufnahme zeigt rechts die Prix d’Honneur Gewinnerin 42 cm. Es handelt sich um ein homogen gebautes Schaf, das sich zusätzlich durch einen schönen, recht kurzen Schwanz auszeichnet. 1er Prix: 41 cm. Links im Bild die 2ème Prix Gewinnerin, 42 cm. Es handelt sich bei ihr um ein sehr schönes Schaf, aber von einer höheren Platzierung dieser Aue wurde wegen eines Schönheitsfehlers abgesehen.
Bei dem Schönheitsfehler handelt es sich um diese dunklen Flecken am linken Vorderbein der 2ème Prix Gewinnerin. Diese Flecken sind kein Anlass zu einer Disqualifizierung, da rötliche Anflüge bei weißen Ouessants, auch an den Beinen, durchaus eine rassetypische Erscheinung sind. Das eher fleckenförmige Auftreten dieses Merkmals führte hier jedoch im Vergleich mit ansonsten nahezu gleichwertigen Schafen zu einer niedrigeren Platzierung.
Bei der Präsentation der erwachsenen schwarzen Böcke wurden 11 Tiere vorgestellt. Die Aufnahme zeigt zentral im Bild, mit der Nr. 77, den späteren 2éme Prix Gewinner aus der Zucht von Claude Billès, 44,0 cm.
Links ist zu sehen, dass bei den Kategorien der erwachsenen Tiere auf den GEMO Concours auch schon die Zweijährigen teilnehmen.
Rechts im Bild der Prix d’Honneur Gewinner: Michel Pottier, 45,0 cm. Ein sehr männlich wirkender, kompakt gebauter dreijähriger Bock, der bereits in den Vorjahren positiv auffiel und 2013 als Jährling den 2éme in Brécé und 2014 ebenfalls den 2éme Prix in Le Dresny gewann. Vergleicht man die Aufnahmen von 2013 mit denjenigen diesen Jahres, dann ist das langsame Fortschreiten des Canitie-Effektes (altersgrau) in seinem Vlies erkennbar. Der 1er Prix wurde für einen 44,0 cm großen Bock vergeben.
Anschließend wurden acht schwarze Jährlingsböcke vorgestellt.
Darunter auch, hier rechts in der Bildmitte, ein Sohn von Scroutch, dem Gewinner des Championnat Béliers des Jahres 2012. Der Sohn kann seine Herkunft nicht verbergen und präsentierte sich hervorragend. Er erhielt in Le Faou den 1er Prix, 44,0 cm.
Prix d‘ Honneur bei den schwarzen Jährlingsböcken: 39,0 cm, ein kleiner Bock mit sehr gutem Körperbau. Rechts der oben erwähnte 1er Prix aus der Zucht von Landerneau. Ein homogen gebauter Bock mit tollem Ausdruck. 2éme Prix: 43,0 cm.
Die erwachsenen schwarzen Auen bildeten mit 24 präsentierten Tieren die größte Gruppe. Die Aufnahme zeigt die Farbnuancen, die bei schwarzen Vliesen möglich sind. Zu sehen sind Tiere, die aufgrund der Einwirkung des Sonnenlichtes ein unterschiedlich ausgeprägtes Ausbleichen des schwarzen Vlieses ins schwarzbraune aufweisen. Das Vlies der Aue in der Bildmitte neigt hingegen überhaupt nicht dazu auszubleichen und blieb nahezu schwarz. Rechts daneben eine Aue mit Neigung zum Canitie-Effekt (altersgrau).
Den Prix d’Honneur vergab die Jury ohne weitere Diskussion und sehr verdient für eine 42,5 cm große Aue aus dem Bestand des Ecomusée des Pays de Rennes. Es handelt sich um ein schönes, gut entwickeltes Schaf, das im Übrigen auch als Bestandteil einer schönen, einheitlich wirkenden Gruppe des Ecomusée in Le Faou anwesend war.
Insgesamt wurden 21 schwarze Jährlingsauen in Le Faou präsentiert. Unmöglich sie alle auf einmal ins Bild zu kriegen.
Prix d’Honneur schwarze Jährlingsauen: 38,0 cm. Ein sehr kleines, gut gebautes Tier. Der 1er Prix: 38,5 cm. Die qualitative Distanz zum Prix d’Honneur ist nur gering. 2éme Prix: 42,0 cm, wenige Zentimeter größer als die beiden ersten, jedoch zweifellos ein gutes Zuchttier. Leider lies der Schattenwurf keine bessere Photographie zu.
Beim Wettbewerb couple, der Präsentation der Paare, wurde der Prix d’Honneur an den Parc Naturel Régional d’Armorique für das von ihm vorgestellte Paar vergeben. Es handelt sich um einen Jährlingsbock, der zusammen mit einer dreijährigen Aue ein harmonisches, gut zueinander passendes Paar bildete.
Der 1er Prix in der Kategorie couple ging an ein weißes Paar, das u. a. auch von ihrem 2ème Prix Gewinner bei den weißen adulten Böcken gebildet wurde. Es handelt sich um vergleichsweise schwere Tiere mit viel Masse. Den 2ème Prix erhielt ein Paar zu dem auch sein Prix d’Honneur Sieger bei den schwarzen erwachsenen Böcken zählte.
In meinen Augen bildeten auch die beiden schwarzen, in dieser Kategorie vorgestellten Tiere ein sehr schönes Paar.
Bei der Kategorie Ensemble wird von der Jury eine Gruppe beurteilt, die aus einem erwachsenen Bock, einem Jährlingsbock, einer erwachsenen Aue und einer Jährlingsaue besteht. Die Tiere sollten gut zueinander passen. Priorität hat also die Einheitlichkeit der ausgewählten Tiere. Die Tiere werden für das Juryurteil nicht in den Ring gebracht, sondern verbleiben in den Buchten. Hier ein Schnappschuss aus einer Bockbucht. Die sind nicht nur gut, die können auch kleine Kunststücke, wie man sieht.
Ebenfalls wie im letzten Jahr erhielt in der Kategorie Ensemble der Parc Naturel Régional d’Armorique den 1er Prix. Gewürdigt wurde die Einheitlichkeit seines Bestandes, dessen Spur sich in die ersten Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts zurückverfolgen lässt und der zu den ursprünglichsten Beständen zählt, die heute existieren. Die Aufnahme zeigt die Auen in der Bucht des Parcs.
Die 1er Prix Plakette der Kategorie Ensemble für den Parc Naturel Régional d’Armorique.
Anschließend erfolgte die Vergabe des Titels Champions des champions. Er wird lediglich unter Tieren vergeben, die in den Vorjahren schon einmal den Prix d’honneur in einer Klasse der erwachsenen Böcke oder Auen gewonnen haben und auch auf dem aktuellen Concours anwesend sind. Ein Bock, der für diese Kategorie in Frage kam war nicht in La Faou vor Ort. Daher wurde ausschließlich der Titel für das Championat Brebis vergeben, also für ein weibliches Tier.






Arbeitsgemeinschaft
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bretonisches
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